Der feste Arbeitsplatz stirbt aus

Wandel unserer Arbeitswelt

Unsere Arbeitswelt steht vor einem Wandel.

Sie ist grün, offen, geteilt und flexibel. So sieht er aus, der neue Arbeitsplatz. Der Motor dieses Wandels: die IT-Infrastruktur. Das ist das Ergebnis einer Studie von Crisp Research, die im Rahmen der Citrix Mobility 2015 in München vorgestellt wurde.

Vieles spricht für den mobilen und flexiblen Arbeitsplatz. In Zukunft könnte adaptive und mobile Arbeitsplätze 0,8 bis 1,5 Prozent zusätzliches Wirtschaftswachstum ermöglichen. Während das Arbeiten von unterwegs aus für Berater oder Designer schon seit geraumer Zeit an der Tagesordnung ist, könnte diese Arbeitsweise zum Mainstream werden.

Die Indizien für diesen Trend sind vielschichtig:

Erstmalig im Jahr 2014 wurden mehr Tablets als PCs verkauft. Auch die Cloud ist in deutschen Unternehmen längst Realität: Nur noch 25 Prozent der Firmen im deutschsprachigen Raum setzen lieber auf eigene Server.

Neue Arbeitsformen

Aufgrund der technischen Möglichkeiten entstehen derzeit neue Arbeitsformen. Beispiel Co- Working: Selbständige, Designer oder auch Startups vernetzen sich über eine Private Cloud und profitieren voneinander. Auch Microsoft forciert derzeit mit seiner neuen Niederlassung in München eine Art innerbetriebliches Co- Working: In Zukunft wird es dort keine festen Arbeitsplätze mehr geben.

Im deutschen Mittelstand ist der feste Arbeitsplatz ebenfalls rückläufig. Es wird erwartet, dass in den kommenden Jahren mehr Mitarbeiter vor Ort bei ihren Kunden arbeiten werden, die Nachbearbeitung erfolgt dann von zu Hause aus- über die Private Cloud.

Im Vordergrund steht dabei die Hoffnung auf mehr Effizienz. Mitarbeiterproduktivität und Agilität gegenüber Kunden stehen dabei bei Entscheidern ebenso auf der Wunschliste wie Kosteneinsparung auf der Immobilienseite.

IT als treibende Kraft

Als wichtigster Impulsgeber wird die IT als treibende Kraft angesehen. Services aus der Cloud, mobile Geräte wie Smartphones, Tablets oder Ultrabooks werden von der Hälfte der befragten Teilnehmer als wichtigste Impulsgeber ausgemacht. Dem entgegen steht die (besonders in Deutschland) oftmals noch ausbaufähige Qualität der Netzqualität.

Ohne Cloud wäre kein mobiles Arbeiten möglich. Derzeit bestimmt (noch) die Technik, was möglich ist. Für die Hälfte der Unternehmen sind es die IT-Lösungsanbieter, die in die Rolle der zentralen Ideengeber für die Gestaltung neuer Arbeitsplatz- und Mobilitätskonzepte schlüpfen.

Fazit

Der Bedarf ist da, er wächst zunehmend und mit ihm verschwindet der feste Arbeitsplatz. Business- Entscheider fordern mobile Lösungen, und die IT ist die treibende Kraft dahinter.

Überleben werden in Zukunft diejenigen, die ihre Arbeitsplatzgestaltung und Infrastruktur entsprechend den Top- Anforderungen von Unternehmen ausrichten: Konnektivität, einfacher Zugang zu Apps und Daten, Teamwork und Mobilität.

 


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